Ost-West-Podium
Neue Musik als Brücke
FLÖTENFLUG AD ASTRAM. 5. Konzert am 7. Juli 2006 um 20 Uhr in der Lutherkirche.
Maria Fedotova, Flöte. Werke u.a. von Karmanvo, Takemitsu und Spassov.
JUNGE INTERPRETINNEN AUF DEM WEG ZUR MEISTERSCHAFT 6. Konzert am 17. November 2006 um 20 Uhr in der Lutherkirche.
Catherina Lendle, Violine, und Gabriela Lendle, Klavier. Werke u.a. von Janácek, Pintscher und Bartók.

Das OST-WEST-PODIUM soll kein aufgesetzter einmaliger Kraftakt sein, sondern ein sich organisch entwickelndes Kennenlernen der Musikkulturen in kontinuierlichem Fluss. Der Schwerpunkt liegt in einem regen Austausch mit der Slowakei. In den 2-3 Konzerten pro Saison werden jedoch auch Komponisten und Interpreten aus anderen EU-Ländern oder EU-Anwärter-Ländern vorgestellt. Die Konzentration auf ein Land erlaubt exemplarisch ein tieferes Verständnis für die Eigenheit des Slowakischen Weges und seine historischen Zusammenhänge mit der gesamteuropäischen Entwicklung. Was die Aktualität betrifft, so finden vor allem in der letzten Zeit geschriebene Werke besondere Beachtung. Für jedes Konzert ist eine Uraufführung geplant, was in den bisherigen Konzerten realisiert wurde. Es treten Interpreten und Ensembles auf, die sich für zeitgenössische Musik besonders einsetzen. Immer wieder sollen die Programme auch die Gegenüberstellung von zeitgenössischer Musik und Musik aus früheren Jahrhunderten enthalten. Kurze Erläuterungen vor dem Konzert oder ein Gespräch sollen horizonterweiternd wirken und das Verständnis für bislang unbekannte Bereiche öffnen. Die bisherige Erfahrung zeigt, daß diese Ideen auf eine positive Resonanz beim Publikum stoßen.

Die ersten Freundschaften zwischen den beteiligten Komponisten und Interpreten wurden geknüpft. Die Initiative wurde von der slowakischen Seite offiziell durch eine Einladung zum Internationalen melos-ethos-Festival hoch gewürdigt. Das TRIO DOUNIA (das Ensemble des Konzertes 1) spielte im November 2005 im Konzertsaal des Slowakischen Rundfunks mit großem Erfolg ein Programm mit Werken des 20./21. Jahrhunderts von Erwin Schulhoff, John Cage, Viera Janárceková, Sofia Gubaidulina und eine Uraufführung von Vladimír Bokes. Die O-W-P-Reihe erfuhr dadurch internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Alle Konzerte werden dokumentiert und stehen als Mitschnitte der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.



Kontakt:
Barbara Brauckmann, Viera Janárceková

AusfuehrlichesProgramm5und6.pdf
KritikKonzert4.pdf
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