Das Gedächtnis der Stadt
Das Stadtmuseum als zentraler Ort der Erinnerung in Kassel
Das seit 1979 bestehende historische Museum der Stadt dokumentiert die Geschichte Kassels seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 913. Der Schwerpunkt der ständigen Ausstellung liegt auf der Entwicklung der Stadt vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.

Eine eigene Abteilung dokumentiert den Wandel der Residenzstadt zu einem industriellen Zentrum mit Textilproduktion, Lokomotiv- und Waggonbau im 19. Jahrhundert. Die Großstadt um 1900, die gründerzeitliche Stadterweiterung und die bis zu den Bombadierungen des zweiten Weltkriegs noch erhaltene spätmittelalterliche Altstadt werden vor den Augen des Betrachters lebendig. Das Schicksal der Stadt in der ersten Hälfte des Jahrhunderts wird anhand des reichen Sammlungsbestandes sowie eindrucksvoller Inszenierungen unter Einbeziehung audiovisueller Medien dargestellt. Die Dauerausstellung endet mit dem Wiederaufbau und der neuen Präsentation der Stadt mit der Bundesgartenschau und der ersten documenta im Jahre 1955.

Jeden zweiten Mittwoch im Monat: Museumsabend
Gelegenheit, alle Ausstellungsräume bis 22 Uhr zu besuchen und sich im Museumscafé zu stärken.


Kontakt
Karl-Hermann Wegner, Stadtmuseum Kassel

http://www.stadtmuseum-kassel.de
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