Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus
Im Februar 2003 haben sich Kasseler Künstler/innen und Kunstvermittler/innen zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen, um das Projekt "Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus" konzeptionell zu entwickeln und in Begleitung verschiedener Expertenrunden den Realisierungsprozess zu organisieren.

Das Projektziel ist die Einrichtung und überregionale Etablierung eines innovativen Atelierhauses, um die Arbeitsbedingungen, Infrastruktur und Vernetzung professionell in Kassel arbeitender bildender Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Das "Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus" könnte Modellcharakter für andere Gründerzentren im künstlerisch-kulturellen Sektor haben.

Die ehrenamtliche Arbeit der Initiative "Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus" findet parallel auf verschiedenen Ebenen statt. Die ein einem größeren Zeitraum angelegte Realisierungsphase wird ergänzt durch Maßnahmen, deren positive Effekte sich zeitnah auf die Kunstszene Kassels auswirken.

Durch Veranstaltungen und Aktionen profitieren Kunstschaffende und Kunstinteressierte bereits in der Entwicklungsphase von der Arbeit des "Kasseler Atelier- und Ausstellungshauses" und gewinnen einen Einblick in das Spektrum späterer Aufgabenfelder.

Bis das "Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus" ein festes Gebäude bezieht, existiert es bereits in virtueller Form und als Netzwerk, das mit konkreten Veranstaltungen wie beispielsweise dem Atelierrundgang 2004 schon heute Einblick in das Spektrum späterer Aufabenfelder gibt und die Selbstorganisation der Künstler/innen fördern und sinnvoll ergänzen möchte.

So veranstaltete die Initiative "Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus" u.a. eine Podiumsdiskussion im Rahmen des "Kasseler Künstlerfestes" im Juni 2003 mit Vertretern diverser Künstlerhäuser, sie vermittelte Aufträge und künstlerische Projekte im öffentlichen Raum, richtete eine Internetseite als zukünftigen Kommunikationsraum ein, war Organisator von "Das letzte Hemd für Herkules", einem Verkauf von Originalarbeiten Kasseler Künsterl/innen 2004, organisierte und wickelte im selben Jahr die Teilnahme von 28 Kassler Künstler/innen an der Ankaufsaktion "Kunst für die Rose" der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden ab und führte eine Ausstellung mit zwölf beteiligten Künslern im Rahmen des 7. Künstlerfestes 2005 durch.

Kontakt:
Initiative Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus
Peter Anders, Anett Frontzek, Barbara Heinrich, Doris Krininger, Valentin Piel, Andrea Schmidt und Karin Thielecke

Pressemitteilung_Atelierrundgang_2004.pdf
http://www.kaahaus.de
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